Meine Biografie
Lucia Amelie Gloker aus dem Hunsrück.
Die Leidenschaft für Pferde entstand auf meinem Geburtshof (Rootshof), Eine tiefe Verbundenheit begleitet mich bis heute.
Hallo ihr Lieben,
mein Name ist Lucia Amelie Gloker, ich bin derzeit 20 Jahre alt und komme aus dem schönen Hunsrück.
Geboren und aufgewachsen bin ich auf dem wunderschönen kleinen Hof meiner Mutter (Rootshof), wo ich täglich von Pferden umgeben war.
Pferde begleiten mich also schon mein ganzes Leben und bereits als kleines Mädchen erwuchs in mir eine Leidenschaft für diese faszinierenden Wesen.
Jede freie Minute habe ich draußen bei den Pferden verbracht und dadurch sehr früh gelernt mit ihnen zu interagieren und zu kommunizieren.
Zu meinem vierten Geburtstag
habe ich dann mein erstes eigenes Pferd bekommen, eine kleine Shettymix-Stute namens Lotti.
Sie kam aus schlechter Haltung zu uns und ließ sich anfangs nicht einmal anfassen. Von ihr habe ich gelernt, sattelfest zu werden!
Es war eine herausforderne und intensive Zeit für meine vier bis acht Jahre und gleichzeitig so prägend für meinen weiteren Werdegang.
Schon als Kind half ich meiner Mutter immer wieder bei der Arbeit und konnte ihr, einer erfahrenen Psychologin und Reittherapeutin, über die Schulter schauen.
Mit 12 Jahren
habe ich meinen Fokus mehr auf die Bodenarbeit und auf die Freiheitsdressur gesetzt.
Inspiriert durch Videos und Filme ging ich damals ganz naiv an die Sache ran und wollte, dass alles am besten so schnell wie möglich funktioniert.
Die Pferde haben mir auf sehr ehrliche, direkte Weise, den Spiegel vor das Gesicht gehalten.
Also habe ich über viele Jahre nicht nur die richtige Körpersprache erlernt, sondern sehr viel an mir und meiner Erwartungshaltung gearbeitet.
Als Jugendliche
fing ich an mit meinen ersten Kunden zu arbeiten und habe gelernt nicht nur auf das Pferd, sondern vor allem auch auf den Menschen zu achten.
Nach und nach wurde mir und auch meinem Umfeld klar, dass die Pferde nicht nur ein Hobby für mich waren.
Nach vielen „Up`s and Downs“
wurde 2017 ein großer Traum von mir wahr :
Mein erster großer Auftritt auf der Reitsportmesse Koblenz.
Damit hatte ich nun auch meine Leidenschaft auf der Bühne zu stehen bzw. vor Publikum zu performen, kombiniert mit meiner größten Leidenschaft, den Pferde.
Es gibt für mich kaum ein schöneres Gefühl.
2018 haben Sancho und ich den ersten Platz des Cavallo Cup in Mönchengladbach bei der Cavallo Academy belegt.
Mit 16 Jahren
habe ich für fünf Monate einen Auslandsaufenthalt in den USA gemacht, was mir die Chance gegeben hat, viele Dinge aus anderen Blickwinkeln zu betrachten.
Ich habe viel über mich als Person gelernt und spreche seitdem außerdem fließend Englisch.
Auch dort hatte ich das Privileg mit Pferden zu arbeiten und einen Quarterhorse Hengst in der Disziplin Reinig weiter auszubilden. Es war eine ganz besondere Zeit.
Mit 18 Jahren
habe ich mich erfolgreich im Training von Pferd und Mensch selbstständig gemacht und habe dabei mein Wissen und Können vertieft.
Ich habe gelernt neutral und offen auf jedes Team zuzugehen und sie auf ihrem Weg bestmöglich zu begleiten.
Auch während Praktika/Kursen bei bekannten PferdetrainerInnen wie Arien Aguilar, Laury Tisseur, Kenzie Dysli, Uta Gräf/Stefan Schneider, Peter Pfister u.a. habe ich mir Wissen und neue Trainingsmethoden aneignen können.
Dazu habe ich ein paar Monate bei Alizée Froment gearbeitet, was mich in vielen Bereichen inspiriert und gefördert hat.
2021
hatte ich die Chance an der Mustang Makeover Trainerchallenge teilzunehmen.
Einen unberührten Mustang innerhalb von drei Monaten auf einer großen Show vorzuführen und sein Vertrauen zu gewinnen, war eine große Herausforderung, aber dennoch eine unglaubliche Erfahrung.
Durch die Arbeit mit Masou, eröffneten sich mir neue Perspektiven , da er anders als domnestizierte Pferde, in der Wildnis Amerikas aufgewachsen ist.
Somit musste ich mein Training diesem Pferd anpassen und gewohnte Methoden hinterfragen, wodurch sich mein Repertoire erweiterte.
Das tägliche Training mit den Pferden,
hat mich in so vielen Bereichen ruhiger, bedachter und fokussierter werden lassen und ich bin dankbar, dass die Pferde bis heute mir jedes mal vor Augen führen, dass niemals sie, sondern ich, der Mensch, das Problem ist.
Ich bin sehr dankbar für die Geduld meiner Tiere und für die Entwicklung, die wir bisher durchlaufen haben.
Ich freue mich auf jeden weiteren Schritt den wir gemeinsam gehen dürfen.